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Sardische Strände

Die Hinreise und die Tage in Rom waren vom Stresslevel her wirklich ziemlich weit oben angesiedelt. Daher war von vornherein klar, dass wir es auf Sardinien etwas ruhiger angehen lassen würden.

Und praktischerweise bedeutet Sightseeing auf der Insel im Grunde, einfach verschiedene Strände auszuprobieren. In diesem Kapitel sind daher alle Strände zusammengefasst, an denen wir in dieser Woche gebadet haben.

Spiaggia La Ciaccia

Das war unser „Hausstrand“, gerade mal fünf Minuten zu Fuß von unserem Ferienhaus entfernt. Eigentlich ganz in Ordnung, auch wenn der Sand vielleicht ein bisschen grobkörnig war.

Dazu noch mit schönem Blick auf Castelsardo.

Bei unserem zweiten Besuch dort hatte allerdings Rafael eine richtig schmerzhafte Begegnung mit einer Qualle. Und obwohl das eigentlich die einzige Qualle war, die wir im ganzen Urlaub zu Gesicht bekamen, haben wir danach eher andere Stände aufgesucht.

San Pietro a Mare

Nur ein paar Kilometer weiter vom Ferienhaus entfernt lag der Strand von San Pietro a Mare. Im Grunde war das eigentlich noch die gleiche Bucht, wie unser Hausstrand oben. Nur ist der Sand hier noch ein bisschen feiner.

Hier waren wir an Tagen, an denen die Wellen etwas höher waren – und damit auch der Badespaß gleich deutlich größer.

La Marinedda

Etwa eine halbe Autostunde entfernt kurz hinter Isola Rossa am Beginn der felsigeren Küstenabschnitte lag dieser Strand. Auch sehr hübsch, sehr flach, feiner Sand und so malerische Felsen im Hintergrund sind immer ein Plus.

Allerdings war es am Tag unseres Besuches sehr windig, so dass unser treuer Sonnenschirm dann doch ziemlich gelitten hat. Wir mussten ihn dann trotz eigentlich weiterhin brennender Sonne einklappen, weil der Wind ihn sonst komplett zerrupft hätte. Es war auch nicht der letzte windige Tag, an dem wir deshalb auf den Sonnenschutz verzichten mussten. An diesem Tag kam jedoch hinzu, dass der Wind aus der falschen Richtung wehte: Das bedeutete leider keine Wellen, und das Wasser war auch etwas kälter als sonst.

Cala li Cossi

Die weiteste Anfahrt hatten wir zum letzten Strand in diesem Kapitel. Er liegt in derselben Richtung wie La Marinedda, allerdings noch einige Kilometer weiter – über kurvige, von Schlaglöchern übersäte Straßen – in einer noch spektakuläreren Landschaft. Zunächst mussten wir einen Ort mit dem wenig bescheidenen Namen Costa Paradiso ansteuern. Wahrscheinlich ist es kein Ort, in dem Einheimische leben, sondern eine reine Feriensiedlung. Jedenfalls kenne ich nicht viele „echte“ Dörfer, die am Ortseingang mit einer Schranke versehen sind.

Der Strand bot keine direkten Parkmöglichkeiten, so dass man etwa 15 Minuten entlang der Felsküste auf einem traumhaft schön angelegten Spazierweg dorthin laufen musste. An diesem Tag kam zudem eine heftige Brandung hinzu, mit riesigen Wellen, die gegen das Ufer schlugen und das Ganze noch eindrucksvoller wirken ließen.

Und da war sie dann die Cala li Cossi.

Wahrscheinlich war es ganz gut, dass der Strand etwas geschützt lag, denn bei einer allgemeinen Wellenhöhe von fast drei Metern – jedenfalls laut Wetter- und Windvorhersage, und auch das, was man auf dem Fußweg hierher gesehen hatte, sah nicht viel niedriger aus – war es beruhigend, dass die Wellen in dieser Bucht wieder auf Normalmaß schrumpften. Aus Badesicht vergebe ich jedoch Punktabzüge, weil im Wasser doch sehr viele Steine lagen – und diese wurden selbst durch die abgeschwächte Brandung noch kräftig durcheinandergewirbelt.

Wie auch an allen anderen in diesem Kapitel vorgestellten Stränden gab es übrigens auch hier die Möglichkeit, sich an einer Strandbar mit feinem italienischen Cappuccino zu versorgen. Darüber hinaus wurden sogar an dieser Bar, die nur zu Fuß erreichbar war, frisch belegte Panini angeboten. Also wirklich alles, was man für einen gemütlichen Strandtag braucht.

Und auch einer der Gründe warum Sardinien von uns immer eine Top-Reisempfehlung erhält.

Zu guter Letzt sollte man noch einen der entscheidenden Gründe erwähnen, warum wir diesen Strand besucht haben. Das Internet behauptet nämlich, dass dort vor Kurzem Szenen für einen neuen Star Wars Film gedreht wurden. Wir warten jetzt also gespannt auf den Kinostart im nächsten Jahr.

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